GeoMESH
Win64, DeutschAllgemeine Anweisungen zur Verwendung
GeoMESH bietet ein leistungsstarkes Werkzeugsystem für die Arbeit mit Geländemodellen direkt in Autodesk® AutoCAD®. Im Zentrum steht der Befehl GMNETZ, mit dem sich Geländepunkte (AutoCAD-PUNKT-Elemente) auswählen und detaillierte triangulierte Netze – sogenannte Terrain Meshes – erzeugen lassen. Diese Netze werden zusammen mit den Ursprungspunkten auf speziellen GeoMESH-Layern organisiert.
Die Generierung basiert auf einem hochentwickelten Verfahren der Delaunay Triangulierung, das vorhandene AutoCAD-LINIE-, 3DPOLY- oder PLINE-Elemente als feste Randbedingungen berücksichtigt. Abhängig von der Systemvariablen DETECTHOLE kann GMNETZ eine konvexe Hülle erzeugen, das Netz an äußere Begrenzungen anpassen oder Netzöffnungen automatisch erkennen – für maximale Kontrolle über das Ergebnis. Hinweis: Ab GeoMESH 2.7 wird jedes NETZ als ein MESH-Element gespeichert und nicht mehr über viele 3DFACE-Elemente.
Zur Visualisierung von Höhenunterschieden dient der Befehl GMHLINIE. Er interpoliert die Gelände-Oberflächen und zeichnet Höhenlinien in definierten Abständen. Basishöhe und Intervall werden über die Systemvariablen CBASE und CINKR gesteuert. Höchste Flexibilität: Der Anwender entscheidet mit CWRITEMODE, ob die Höhenlinien als Linien, Polylinien oder Splines dargestellt werden – ideal, um die Ausgabe an projektspezifische Anforderungen anzupassen.
Eine weitere Dimension der Darstellung eröffnet GMISOFLÄCHE: Hierbei werden Höhenbereiche mit frei wählbaren Farbmusterungen gefüllt und als Iso-Höhenflächen dargestellt. Gesteuert über die Einstellung COLORSCHEME können diese Flächen wahlweise in 3D abgebildet oder – bei deaktiviertem ISO3DMODE – in die XY-Ebene projiziert werden. Dies ermöglicht sowohl klassische topographische Karten als auch eindrucksvolle Präsentationen.
Für Geländeschnitte steht der Befehl GMSCHNITT bereit. Mit einer Polylinie (3DPOLY oder PLINIE) als Schnittkante lassen sich präzise Profile erzeugen. Diese werden automatisch als Blöcke in der XY-Ebene des aktuellen Benutzerkoordinatensystems (BKS) platziert, wobei Einfügepunkt und Maßstab jederzeit an die Zeichnungsanforderungen angepasst werden können.
Mit GMEBENENSCHNITT können einzelne Ebenenschnitte durch ein Gelände erzeugt werden. Die Schnittebene kann durch die Auswahl von drei Punkten, einem ebenen Objekt oder durch die x-y-Ebene des aktuellen BKS definiert werden.
Auch Bilddaten lassen sich nahtlos integrieren: GMTEXTUR projiziert Orthobilder auf GeoMESH-Oberflächen. Die Projektion erfolgt stets senkrecht zur Geländeoberfläche – unabhängig vom verwendeten Koordinatensystem. Für eine flüssige Darstellung empfiehlt es sich, Bildrahmen über die AutoCAD-Variablen FRAME oder IMAGEFRAME auszuschalten. (Hinweis: Dieser Befehl kann hohe Systemressourcen beanspruchen.)
Eine innovative Neuerung ist der Befehl GMREGENTROPFEN, der den natürlichen Wasserfluss über eine Geländeoberfläche simuliert. Nach Auswahl des Geländenetzes und Festlegen von Abfluss-Startpunkten (=Regentropfen) berechnet GeoMESH den Abfluss eines jeden Regentropfens, zeichnet ihn als 3D-Polylinie und markiert die Endpunkte mit PUNKT-Elementen. Über die Variable CWRITEMODE = 2 lassen sich die Fließlinien auch als Splines ausgeben.
Für Volumenberechnungen zwischen zwei Oberflächen dient der Befehl GMVOLUMEN. Nach Auswahl von Ober- und Unternetz wird das eingeschlossene Volumen auf Grundlage der Präzisionseinstellung VINCR berechnet. Optional lässt sich das Volumen als 3D-Körper auf einem separaten Layer darstellen, wenn VWRITEMODE aktiviert wird.
Externe Geländedaten können komfortabel importiert werden: GMXYZIN liest XYZ-Textdateien mit variablen Trennzeichen; Zeilen, die mit '#' beginnen, werden als Kommentar interpretiert. Wichtig: Die Dateien dürfen keinen Byte Order Mark (BOM) enthalten. GMLASIN unterstützt LAS-Dateien (Versionen 1.0–1.4) und extrahiert die X-, Y- und Z-Koordinaten – optimal für Standard-Vermessungsdaten. GMLXML unterstützt das Importieren von LandXML-Dateien. Wichtig: GeoMESH liest nur ‚Surface‘-Datensätze mit ‚Pnts‘-, ‚Breakline‘- und ‚Boundary‘-Daten.
Darüber hinaus bietet GeoMESH praktische Konvertierungsbefehle: GMNETZZUPUNKT wandelt 3DFACE-Dreiecke in POINT-Elemente um und extrahiert so Geländepunkte aus bestehenden Netzen. GM3FACEZUNETZ konvertiert 3DFACE-Dreiecke direkt in GeoMESH-Elemente. Diese Funktionen sind besonders nützlich, um Daten aus anderen Workflows ohne erneute Aufbereitung in GeoMESH zu integrieren.
Mit diesem breiten Funktionsspektrum erweitert GeoMESH die Möglichkeiten von AutoCAD erheblich – durch intuitive Abläufe, professionelle Ergebnisse und flexible Anpassung an die unterschiedlichsten Anforderungen im Geo- und Ingenieurwesen.
Befehle
| Symbol in der Multifunktionsleiste/im Werkzeugkasten | Befehl | Beschreibung des Befehls |
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GMINFO |
Zeigt Statusinformationen zu GeoMESH an. |
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GMNETZ |
Erzeugt ein Geländenetz aus Dreiecken mittels Delaunay Triangulierung. Eingabe: AutoCAD PUNKT-Elemente (Geländepunkte) und optional AutoCAD LINIE-, 3DPOLY-oder PLINE-Elemente (Bruchkanten). Bruchkanten dienen zur Definition erzwungener Kanten, an die sich das Geländenetz anschmiegt. Hinweis: Ab GeoMESH 2.7 wird jedes NETZ als ein MESH-Element gespeichert und nicht mehr über viele 3DFACE-Elemente. Bruchkanten werden nicht mehr auf einen separaten GeoMESH-Layer geschrieben und bleiben unverändert. |
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GMHLINIE |
Erzeugt Höhenlinien. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente. Mit der Systemvariable CWRITEMODE werden Höhenlinien als AutoCAD LINIE, PLINIE oder PLINIE (Spline) Elemente gezeichnet. Mit CBASE wird die Basishöhe und mit CINCR die Schrittweite der Höhenlinien festgelegt. |
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GMISOFLÄCHE |
Erzeugt farbige Iso-Höhenflächen. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente. Mit COLORSCHEME wird das Farbschema, mit CBASE die Basishöhe und mit CINCR die Schrittweite der Iso-Höhenlinien eingestellt. |
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GMSCHNITT |
Erzeugt einen Geländeschnitt durch ein vorhandenes Geländenetz. Der Geländeschnitt wird als Block in die x-y-Ebene des aktuellen BKS eingefügt. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente, anschließend als Schnittkante eine Polylinie (3DPOLY oder PLINE).. |
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GMEBENENSCHNITT |
Erstellt Schnitte durch Geländemodelle entlang einer definierten Ebene. Die Schnittebene kann definiert werden durch Eingabe von drei Punkten, Auswahl eines planen Objekts oder Verwendung der XY-Ebene des aktuellen BKS. |
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GMREGENTROPFEN |
Simuliert den Regenwasser-Abfluss (Regentropfen-Abfluss) auf einem Geländenetz. Wählen Sie zuerst das Geländenetz und anschließend die Regentropfen (PUNKT) aus. Alle Regentropfenflüsse werden als 3D-Polylinien (3DPOLY) dargestellt. Wenn die GeoMESH-Systemvariable CWRITEMODE auf 2 gesetzt ist, werden alle Regentropfenflüsse als Splines dargestellt. Jeder Endpunkt (Grenze erreicht oder kein weiterer Abfluss möglich) einer Abflussline wird durch einen Punkt (PUNKT) gekennzeichnet. |
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GMTEXTUR |
Projiziert ein Orthobild auf ein Geländenetz. Das Bild wird unabhängig vom gewählten Koordinatensystem immer orthogonal auf das Geländenetz projiziert. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente, anschließend ein AutoCAD-IMAGE-Element. Pro Befehlsvorgang kann nur ein Bild angewendet werden. Setzen Sie die AutoCAD-Systemvariable FRAME oder IMAGEFRAME auf 0, um die Bildrahmen für eine natürliche Ansicht der generierten Geländesimulation unsichtbar zu machen. |
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GMKANTE |
Zeichnet die Randlinie eines Geländenetzes in einen separaten GeoMESH-Layer. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente. |
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GMFLÄCHE |
Berechnet die Ober- und Grundfläche eines Geländenetzes. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente. |
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GMVOLUMEN |
Berechnet das Volumen zwischen zwei Geländenetzen. Eingabe: GeoMESH-Netzelemente, zuerst das OBERE-Netz und dann das UNTERE-Netz. VINCR gibt die Genauigkeit der Volumenberechnung an. Wenn VWRITEMODUS auf 1, 2 oder 3 eingestellt ist, wird der resultierende Volumenkörper in einem separaten GeoMESH-Layer gezeichnet. |
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GM3DFACEZUNETZ |
Konvertiert 3DFACE-Elemente in GeoMESH-Netzelemente. Eingabe: AutoCAD 3DFACE-Elemente. Die 3DFACE-Elemente müssen Dreiecke sein. |
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GMNETZZUPUNKT |
Extrahiert Geländepunkte aus 3DFACE-Elementen. Eingabe: AutoCAD 3DFACE-Elemente. Die 3DFACE-Elemente müssen Dreiecke sein. |
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GMLINIEZUPLINIE |
Konvertiert eine Gruppe beliebiger AutoCAD LINIE-Elemente in eine Gruppe verbundener AutoCAD Polygone. Eingabe: AutoCAD LINIE-Elemente. Die Ergebnisse werden immer auf dem aktuellen Layer gezeichnet. Die ausgewählten Objekte werden nicht gelöscht. |
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GMXYZIN |
Liest Geländepunkte aus einer Textdatei. Die Dateierweiterung 'xyz' ist obligatorisch. Dateiformat: x-Koordinate, y-Koordinate, z-Koordinate. Als Trennzeichen sind zulässig: ':', ';', ',' oder ' '. Jede mit '#' beginnende Zeile wird als Kommentarzeile behandelt. |
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GMLASIN |
Liest Geländepunkte aus einer LAS-Datei. Die Dateierweiterung „las“ ist obligatorisch. Unterstützte Dateiformate: Version 1.0, 1.1, 1.2, 1.3 und 1.4. Hinweis: GMLASIN liest nur die x-, y- und z-Koordinaten eines Datensatzes. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.asprs.org. |
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GMLXMLIN |
Importiert LandXML-Dateien (http://landxml.org/). Die Dateierweiterung „xml“ ist obligatorisch. Einschränkung: Es werden nur 'Surfaces'-Datensätze mit 'Pnts', 'Breaklines' und 'Boundaries' gelesen. 'Pnts'-Daten werden in GeoMESH Geländepunkte umgewandelt, 'Breaklines'- und 'Boundaries'-Daten in GeoMESH-Bruchkanten. |
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GMSETVAR |
Listet die Werte der GeoMESH-Systemvariablen auf oder ändert sie. ?: Listet alle GeoMESH-Systemvariablen und ihre aktuellen Werte auf. Geben Sie GeoMESH-Systemvariablen in die Befehlszeile ein: 'GMSET+"Variablenname"', z.B. 'GMSETCBASE' für die Systemvariable 'CBASE'. |
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GMSETCBASE |
GeoMESH-Systemvariable CBASE (GMSETVAR -> CBASE): Enthält die Basishöhe für Höhenlinien und farbige Iso-Höhenflächen. Jede Fließkommazahl ist zulässig. Der Standardwert ist 0,0000. |
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GMSETCINCR |
GeoMESH-Systemvariable CINCR (GMSETVAR -> CINCR): Enthält den Höhenzuwachs (Höhenlinien) bzw. den Farbverlauf (Iso-Höhenflächen). Jeder positive FLießkommazahl ungleich Null ist zulässig. Der Standardwert ist 1,0000. |
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GMSETCOLORSCHEME |
GeoMESH-Systemvariable COLORSCHEME (GMSETVAR -> COLORSCHEME): Enthält das Farbschema für Iso-Höhenflächen des Befehls GMISOFLÄCHE. COLORSCHEME ist eine Zeichenfolge mit maximal 40 Farbcodes. Jeder Farbcode besteht aus drei Zahlen mit jeweils drei Stellen und wird wie der AutoCAD-Farbindex (ACI) des AutoCAD-Befehls COLOR definiert. Erlaubt sind beliebige Ganzzahlen zwischen 1 und 255 sowie die Eingabe der folgenden vordefinierten Farbschemata: "standard", "normal", "hell", "dunkel", "rot", "gelb", "grün", "cyan", "blau", "magenta", "grau" und "pepita". Man kann jedem Farbschema ein "+" (z.B. "rot+") anhängen. Dann werden deutlich feinere Farbverläufe erzeugt. Weitere Details finden Sie in einem entsprechenden App-Screenshot. |
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GMSETCWRITEMODE |
GeoMESH-Systemvariable CWRITEMODE (GMSETVAR -> CWRITEMODE): Definiert den Modus, wie Höhenlinien in die Zeichnung geschrieben werden. Wenn CWRITEMODE auf 0 gesetzt ist, werden die Höhenlinien des Befehls GMHLINIE mit AutoCAD LINIE-Elementen gezeichnet. Bei 1 zeichnet GeoMESH Höhenlinien mit AutoCAD PLINE-Elementen, bei 2 werden zusätzlich Splines generiert. Der Standardwert ist 1. |
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GMSETDETECTHOLE |
GeoMESH-Systemvariable DETECTHOLE (GMSETVAR -> DETECTHOLE): Definiert wie äußere Kanten und Aussparungen bei der Netzgenerierung berücksichtigt werden. Wenn DETECTHOLE auf 0 gesetzt ist, erzeugt GMNETZ eine konvexe Hülle. Bei 1 entfernt GMNETZ alle äußeren Dreiecke, bis zu einer Begrenzung die durch Bruchkanten definiert ist. Bei 2 entfernt GMNETZ äußere Dreiecke und erkennt automatisch durch Bruchkanten definierte Öffnungen. Der Standardwert ist 0. |
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GMSETISO3DMODE |
GeoMESH-Systemvariable ISO3DMODE (GMSETVAR -> ISO3DMODE): Definiert wie Ergebnisse der Befehle GMISOFLÄCHE, GMLINIEZUPLINIE und GMHLINIE im 3D-Raum gezeichnet werden. Wenn ISO3DMODE auf AUS gesetzt ist, werden farbige Iso-Höhenflächen des Befehls GMISOFLÄCHE in der x-y-Ebene mit einer konstanten z-Koordinate von CBASE als AutoCAD-Elemente SOLID gezeichnet. Der Standardwert ist AUS. Zusätzlich: ist ISO3DMODE auf EIN gesetzt: werden Polylinien in den Befehlen GMHLINIE und GMLINIEZUPLINIE immer als 3DPOLY-Elemente gezeichnet. |
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GMSETLOCALE |
GeoMESH-Systemvariable LOCALE (GMSETVAR -> LOCALE): Enthält die aktuelle Sprache von GeoMESH. Wenn LOCALE auf 0 gesetzt ist, versucht GeoMESH, dieselbe Sprache wie AutoCAD zu verwenden. Wenn GeoMESH die verwendete AutoCAD-Sprache nicht unterstützt, wird Englisch verwendet. Auf 1 gesetzt: GeoMESH verwendet Englisch, auf 2 gesetzt: GeoMESH verwendet Deutsch, auf 3 gesetzt: GeoMESH verwendet Italienisch. Der Standardwert ist 2. Hinweis: AutoCAD und GeoMESH müssen für die geänderte Sprache neu gestartet werden. |
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GMSETVINCR |
GeoMESH-Systemvariable VINCR (GMSETVAR -> VINCR): Ersetzt die bisherige Systemvariable VOLPREC. Definiert die Einzelelementgröße für die Volumenberechnung. Der Basispunkt ist immer x/y/z= 0.0, 0.0, 0.0 des aktuellen BKS. Der Standardwert ist 10.0000. |
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GMSETVWRITEMODE |
GeoMESH-Systemvariable VWRITEMODUS (GMSETVAR -> VWRITEMODUS): Ersetzt die vorherige Systemvariable VOLDRAW. Definiert den Modus, wie Volumenkörper in die Zeichnung geschrieben werden. Auf 0 gesetzt, schreibt GMVOLUMEN keinen Volumenkörper (Standardwert). Auf 1 gesetzt, schreibt GMVOLUMEN den Volumenkörper mit einzelnen SOLID-Elementen. Auf 2 gesetzt, schreibt GMVOLUMEN den Volumenkörper mit einzelnen 3DSOLID-Elementen (analog zum AutoCAD-Befehl BOX). Auf 3 gesetzt, schreibt GMVOLUMEN den Volumenkörper als ein einheitliches 3DSOLID-Element (analog zum AutoCAD-Befehl UNION). Hinweis: GeoMESH erstellt jetzt immer separate Volumenkörper für Aushub und Auffüllung. |
Installation/Deinstallation
Das Installationsprogramm, das beim Herunterladen dieser App/dieses Plug-Ins aus dem Autodesk App Store ausgeführt wurde, startet die Installation der App/des Plug-Ins. Alternativ können Sie einfach auf das heruntergeladene Installationsprogramm doppelklicken, um die App/das Plug-In zu installieren. Möglicherweise müssen Sie Ihr Autodesk-Produkt neu starten, um die App/das Plug-In zu aktivieren. Um dieses Plug-In zu deinstallieren, beenden Sie das Autodesk-Produkt, falls es aktuell ausgeführt wird, führen Sie das Installationsprogramm erneut aus und wählen Sie die Schaltfläche „Deinstallieren“. Alternativ können Sie auf „Systemsteuerung“ > „Programme“ > „Programme und Funktionen“ (Windows 10/11) klicken und die App wie jede andere Systemanwendung deinstallieren.
Weitere Informationen
Im Folgenden finden Sie wichtige Hinweise zu allen GeoMESH-Befehlen:
- GeoMESH speichert alle GeoMESH-Systemvariablen in der aktuellen Zeichnung.
- GeoMESH schreibt generierte Daten in eigene GeoMESH-Layer. Dabei werden folgende Standard-Layernamen und -Farben verwendet:
- Geländepunkte: Name: GM_POINT; Farbe: grün
- Bruchkanten: Name: GM_CONSTRAINT; Farbe: magenta
- Geländenetz: Name: GM_MESH; Farbe: grau (252)
- Höhenlinien: Name: GM_CONTOUR; Farbe: gelb
- Iso-Höhenflächen: Name: 'GM_ISOCONTOUR'; Farbe: weiß
- Geländeschnitte: Name: GM_SECTION; Farbe: cyan
- Volumenkörper: Name: GM_VOLUME; Farbe: blau; Status: gefroren
- Texturen: Name: GM_TEXTURE; Farbe: weiß
- Kanten: Name: GM_BORDER; Farbe: rot
- Abflusslinien: Name: GM_RAINDROP; Farbe: blau
- Ebenenschnitte: Name: GM_PLANESECTION; Farbe: cyan - Alle Eigenschaften von GeoMESH-Layern können mit den standard AutoCAD-Layerbefehlen geändert werden. GeoMESH erkennt diese und verwendet die geänderten Layer weiterhin.
- Geänderte Einstellungen von GeoMESH-Systemvariablen und GeoMESH-Layern können in einer separaten AutoCAD-Dateivorlage gespeichert werden. Sie stehen dann in angepasster Form für andere Projekte mit dieser Vorlage zur Verfügung.
- Standardmäßig verwendet GeoMESH die Koordinaten des aktuellen Benutzerkoordinatensystems (BKS).
- Standardmäßig gruppiert GeoMESH alle erzeugten Daten/Resultate. Für die einzelnen Programmergebnisse (z.B. Geländepunkte, Geländenetze, Höhenlinien etc.) werden jeweils eigene Gruppen gebildet.
- Diese Software basiert auf CDT (C++-Bibliothek für Delaunay Triangulierung): Copyright © 2019 Leica Geosystems Technology AB, Copyright © The CDT Contributors, Lizenziert unter der MPL-2.0-Lizenz, https://github.com/artem-ogre/CDT.
Bekannte Probleme
- Achtung: Die Befehle GMTEXTUR und GMVOLUMEN mit VWRITEMODE auf '3' erfordern erhebliche Rechenleistung.
- Achtung: Der Befehl GMXYZIN unterstützt keine Textdateien mit BOM (Byte Order Mark).
- GeoMESH 2.2 und höher unterstützt keine Punkt-Kennungen mehr.
- Vor der Installation von GeoMESH muss GeoMESH LT deinstalliert werden.
- Bei Änderung der Sprache über die GeoMESH-Systemvariable LOCALE, anschließend AutoCAD und GeoMESH neu starten.
Kontakt
Informationen zum Autor/zur Firma
Support-Informationen
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Geben Sie uns Informationen, Tricks und Hinweise zu Fehlern. Wir versuchen, Ihre Fragen schnellstmöglich zu beantworten und Ihnen zu helfen. Vielen Dank für die Verbesserung von GeoMESH. Schreiben Sie uns an: info@femursoft.com
Besuchen Sie femursoft.com für weitere Informationen.
Versionsverlauf
| Versionsnummer | Versionsbeschreibung |
|---|---|
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2.7 |
- Befehl GMNETZ: Geländemodelle werden nun als einzelnes AutoCAD-MESH-Element (SubDMesh) statt als mehrere 3DFACE-Elemente gezeichnet. Die neue maximale Anzahl von Geländepunkten für ein einzelnes Geländemodell (Mesh) beträgt 8×10⁶. GeoMESH liest weiterhin „alte“ Geländemodelle (3DFACE-basiert). Neue MESH-Elemente werden nicht mehr gruppiert. Hinweis: Setze (GMSETVAR->MWRITEMODE) auf 1, um das alte Format (3DFACE-Elemente) zu schreiben. - Befehl GMNETZ: 3DPOLY- oder PLINIE-Elemente (sowohl POLYLINE als auch LWPOLYLINE) können nun zusätzlich zu LINIE als Zwangspunkte verwendet werden. Wichtig: Alle Polygonpunkte müssen auf Geländepunkten liegen (übereinstimmende X- und Y-Koordinaten im aktuellen BKS; die Z-Koordinate ist dabei irrelevant). Bruchkanten werden nicht mehr auf einen separaten GeoMESH-Layer geschrieben und bleiben unverändert. - Befehl GMSCHNITT: 3DPOLY- oder PLINE-Elemente (sowohl POLYLINE als auch LWPOLYLINE) können nun als Schnittkante verwendet werden. - Befehl GMISOFLÄCHE: Unterstützt jetzt HD-Farbabstufungs-Voreinstellungen (COLORSCHEME): normal+, light+, dark+, red+, yellow+, green+, cyan+, blue+, magenta+, grey+. Hinweis: Das Erzeugen von HD-Abstufungen ist rechenintensiv. - Neuer Befehl GMEBENENSCHNITT: Erstellt Schnitte durch Geländemodelle entlang einer definierten Ebene. Die Schnittebene kann definiert werden durch Eingabe von drei Punkten, Auswahl eines planen Objekts oder Verwendung der XY-Ebene des aktuellen BKS. - Neuer Befehl GMLXMLIN: Importiert LandXML-Dateien (http://landxml.org/). Einschränkung: Es werden nur 'Surfaces'-Datensätze mit 'Pnts', 'Breaklines' und 'Boundaries' gelesen. 'Pnts'-Daten werden in GeoMESH Geländepunkte umgewandelt, 'Breaklines'- und 'Boundaries'-Daten in GeoMESH-Bruchkanten. - Systemvariable LOCALE: Der Standardwert ist jetzt 0 (GeoMESH verwendet die AutoCAD-Sprache, sofern von GeoMESH unterstützt). GeoMESH wird nun als einziges Binärpaket für alle unterstützten Sprachen ausgeliefert. Setzen Sie LOCALE auf 1 (Englisch), 2 (Deutsch) oder 3 (Italienisch), um die GeoMESH-Sprache unabhängig von der AutoCAD-Sprache festzulegen. - GeoMESH unterstützt jetzt zusätzlich AutoCAD Release 2027. - GeoMESH unterstützt nun außerdem die älteren Releases AutoCAD 2021 und 2022. Damit unterstützt GeoMESH alle AutoCAD-Versionen von 2021 bis 2027! Hinweis: GeoMESH LT 2.7 (separate App) unterstützt nur AutoCAD 2027. Das letzte Release für AutoCAD 2025 und 2026 ist GeoMESH LT 2.6.4. - Warnmeldungen werden nun deutlicher hervorgehoben und über ein Meldungsfenster angezeigt. - Fehlerkorrektur: GMFLÄCHE und GMVOLUMEN zeigen nun korrekte Ergebnisse mit imperialen Einheiten an. Vielen Dank, lieber Don, für den Hinweis auf diesen Fehler. - Allgemeine Fehlerkorrekturen. |
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2.6.4 |
- Fehlerbehebungen. |
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2.6.3 |
- GeoMESH unterstützt jetzt Deutsch und Italienisch als zusätzliche Sprachen. Hinweis: Unabhängig von der gewählten Sprache kann jeder GeoMESH-Befehl weiterhin auf Englisch eingegeben werden. Dem Befehlsnamen muss ein '_' vorangestellt werden (z.B. '_GMESH' anstelle 'GMNETZ'). Dies gilt auch für die vordefinierten Farbschemata der GeoMESH-Systemvariable COLORSCHEME (z.B. '_red' anstelle 'rot'). - Neue Systemvariable LOCALE zur Steuerung der Sprache von GeoMESH. Wert 0: GeoMESH verwendet die aktuelle Sprache von AutoCAD. Falls GeoMESH diese Sprache nicht unterstützt, wird Englisch verwendet. Wert 1: GeoMESH verwendet Englisch. Wert 2: GeoMESH verwendet Deutsch (Standardwert). Wert 3: GeoMESH verwendet Italienisch. Hinweis: AutoCAD und GeoMESH müssen vor der Verwendung einer geänderten Sprache neu gestartet werden. - Kleinere Fehlerbehebungen. |